Fehler reduzieren. Produktivität erhöhen. Kosten verringern.

Verifizieren Sie direktmarkierte Codes und gewährleisten Sie eine durchgängige, prozesssichere Lesbarkeit.

Ziele der Verfikation

Mit der Verifikation Ihrer Codes gewährleisten Sie eine hohe Code-Qualität und optimale Lesbarkeit. Sie können Codes zuverlässig erfassen und die codierten Daten sicher und fehlerfrei kommunizieren. Verifizierte Codes sind konstant lesbar und stellen so eine präzise und automatisierte Datenerfassung zu 100 % sicher.

  • Maximale Markierungs-Qualität sicherstellen
  • Markierungsfehler rechtzeitig erkennen
  • Gemeingültiger Qualitäts-Standard

Bewertungs-Parameter

Geeignete Systeme bewerten die Codes nach festgelegten Parametern. Diese sind in Normen oder Anwendungs-Standards definiert und stufen die Codes in eine Klasse von 4-0/A-F ein. Codes der Klassen A, B oder C weisen eine akzeptierte Qualität auf, während die Klassen D oder F Codes kennzeichnen, die nicht der Norm entsprechen.

Beispiele

Lesen

Die Lesung führen Sie mit einem geeigneten Lesegerät durch. Dieses findet und entschlüsselt die Markierung. Anschließend liefert Sie den Inhalt der Markierung.

  • Leistungsmerkmale sind abhängig vom Anbieter
  • Ein gutes Lesegerät liest unter allen Umständen
  • Liest auch bei weniger als 3 Pixel pro Zelle
  • Verwendet ein einzelnes Bild

Grading

Beim Grading bewertet eine spezielle Software die aktuelle Lesung während des laufenden Betriebs. Sie liefern anschließend den Markierungsinhalt sowie eine Einschätzung der Markierqualität.

  • Äußere Einflüsse müssen für eine relative Bewertung vergleichbar sein
  • Richtet sich nach den Aufgaben des Lesers
  • Erkennt Abweichungen von der Güte
  • Verwendet ein einzelnes Bild

Verifikation

Bei der Verifikation untersucht eine spezielle Software die Markierungsgüte gemäß deutscher / internationaler Norm-Vorgaben. Das Ergebnis ist ein reproduzierbarer, genormter Wert der Code-Qualität.

  • Sämtliche äußere Einflüsse werden gemäß Norm kontrolliert
  • Benötigt min. 10 Pixel pro Zelle
  • Folgt komplett internationalen Richtlinien

  • Benötigt fünf Abbildungen und Bildoptimierung

Grundlagen für die Verifikation direktmarkierter Codes

AIM DPM-Qualitätsrichtlinie / ISO/IEC TR 29158

Die AIM DPM-Qualitätsrichtlinie oder auch ISO/IEC TR 29158 ist die empfohlene Norm für die Verifikation direktmarkierter Codes. Sie ist ausschließlich für direktmarkierte Data-Matrix-Codes geeignet und unabhängig von der Markierungsart. In Kombination mit einem geeigneten DPM-Verifier gelingt Ihnen garantiert eine optimale Verifikation. Die Norm definiert unter anderem… :

  • Eine neue Auswahl für die Blendenstellungen
  • Eine neue Berechnungsart der Bildhelligkeit
  • Anpassungen bei „Fixed Pattern Damage“
  • Mindestanforderungen der Beleuchtung
  • Unterschiedliche Beleuchtungsoptionen
  • Den Umgang mit getrennten Modulen
  • Die Unterscheidbarkeit von Modulen
  • Eine neue Schwellwerts-Berechnung

Abgrenzung zur ISO 15415

Die oftmals in Unkenntnis für die Verifikation direktmarkierter Codes verwendete Norm ISO 15415 eignet sich nur für gedruckte Data-Matrix-Codes. Gegenüber der AIM DPM-Qualitätsrichtlinie setzt die ISO 15415 unterschiedliche Parameter für die Beleuchtung und die Schwellwert-Berechnung voraus.

Die statisch fixierte Bildhelligkeit führt zu schlechten Bildern. Die Referenzlesung kann keine genadelten Codes erkennen. Zusätzlich wird vorausgesetzt, dass Markierungen immer mit einem extrem guten Kontrast herzustellen sind und einen ausgeglichenen Anteil an hellen und dunklen Bereichen aufweisen. Dies ist bei direktmarkierten Codes nicht immer gewährleistet, da Markierungen je nach Material, Oberfläche und Markierverfahren eine gewisse Varianz beim möglichen Kontrast aufweisen. Zusätzlich führen bestimmte Markierverfahren zu Unterschieden bei der Helligkeitsverteilung. Das Resultat: Tatsächlich gut direktmarkierte Codes fallen durch.

Normgerechte Beleuchtung für die Verifikation

Beleuchtung in der ISO 15415

Die ISO/IEC 15415/ 15416 erlaubt drei Beleuchtungsvarianten für die Verifikation gedruckter Codes. Als Standard definiert die Norm vier Beleuchtungen, die im Quadrat mit einem Winkel von 45° zur Oberfläche angeordnet sind. Abhängig von der Oberfläche kann dieser Winkel auch 30° zur Oberfläche betragen.

Erfolgt die Verifikation unter erschwerten Bedingungen, zum Beispiel bei glänzenden oder spiegelnden Oberflächen, ist auch eine axiale diffuse Beleuchtung erlaubt. Diese soll sich im 90°-Winkel zum Objekt befinden. Hier ist das Leuchtfeld parallel zur Oberfläche. Realisierbar ist dies mit einer koaxial eingespiegelten Beleuchtung. Ein halbdurchlässiger Spiegel bringt diffuses, homogenes Licht direkt in den Strahlengang der Optik ein. Das Resultat: Ein gleichmäßig und schattenfrei ausgeleuchteter Code.

Beleuchtung in der ISO/IEC TR 29158

Die AIM DPM-Qualitätsrichtlinie definiert fünf Beleuchtungsvarianten als Standard. Eine Beleuchtung im 45°-Winkel ist bei dieser Norm nicht zulässig. Dafür aber sowohl eine außeraxiale als auch axiale diffuse Beleuchtung mit 90°. Bei einem empfohlenen Beleuchtungswinkel von 30° können vier Beleuchtungen im Rechteck, zwei gegenüberliegende Beleuchtungen oder eine einzelne Beleuchtung verwendet werden. Welche Variante geeignet ist, hängt von Material und Form des Prüfobjektes ab:

  • Vierseitige Beleuchtung, 30°-Winkel: Plane, raue und matte Oberflächen
  • Zwei-/Einseitige Beleuchtung, 30°-Winkel: Gewölbte oder rotationssymmetrische Oberflächen
  • Koaxial- oder Dombeleuchtung: Spiegelnde und glänzende Oberflächen
  • Dombeleuchtung: Glänzende Oberflächen mit komplexer Struktur
DataMan 100V Serie

Cognex DataMan 475V Verifier

  • Einrichtung von Benachrichtigungen, wenn die Codequalität nachlässt
  • Klassifizierung von bis zu 20 Codes pro Sekunde
  • Verifizierungsergebnisse in SPS, Datenbanken oder FTP-Servern als CSV, HTML, PDF oder in benutzerdefinierten Formaten exportieren
  • Prozessverbesserung mithilfe detaillierter Analyse und Diagnoseinformation für jeden Code
Datenblatt
Zur Serie
DataMan 8600V Serie

Cognex DataMan 8072V Verifier

  • Erfasst DPM-Codes auf nahezu jeder Oberfläche
  • Großes Sichtfeld: 27 x 20 mm
  • Minimale Code-Auflösung: 6.0 mil oder 0,15 mm
  • Beleuchtungswinkel: 30-, 45- und 90-Grad
  • Gehäuse mit Schutzklasse IP65
  • Bedienungsfreundliche Software ermöglicht detaillierte Reports
Datenblatt
Zur Serie
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