Beeindruckende Flexrange Scanengine: Honeywell Dolphin CT40

Von der Kommissionierung im Verteilzentrum über die Abwicklung im Geschäft bis hin zur Auslieferung – heute sind Geräte gefragt, die alles können. Einen dieser Alleskönner nehmen wir heute unter die Lupe – das Honeywell Dolphin CT40 verspricht, die perfekte Lösung zu sein. Können wir dem zustimmen?

Kurz-Info: Vorteile und Nachteile des Geräts

Vorteile

  • Moderne Smartphone-Optik
  • HD-Auflösung im 5“ Display
  • Flüssige Touch-Bedienbarkeit
  • Schnelles, gutes Scan-Verhalten
  • Standard- & Flexrange verfügbar
  • WWAN-Unterstützung möglich
  • Anbindung externer Scanner
  • Rubber Boot und Pistolengriff

Nachteile

  • Ziemlich glatter Kunststoff
  • Handschlaufe zu eng gefasst
  • Überladen mit Android-Apps
  • Akkuwechsel schwergängig

Produktinformationen zum Honeywell Dolphin CT40

Der mobile Computer Honeywell Dolphin CT40 wurde für den vielfältigen Einsatz von der Verkaufsfläche über Lager und Logistik bis hin zur Auslieferung entwickelt. Der Allrounder ist ein industrietaugliches Full-Touch-Gerät mit moderner Smartphone-Optik und –Handling. Mit einem Achtkern-Hochleistungs-Chipsatz ausgestattet, bietet es über eine schnelle WiFi- oder 4G LTE-Verbindung Zugriff auf alle wichtigen Daten. Das 5“ HD-Display ist dank Corning Gorilla Glass 5 genauso robust wie das Gerät selbst, das laut Hersteller „auch mal herunterfallen“ darf. Zum Scannen steht entweder die Standard- oder Flexrange zur Verfügung.

Das mobile Terminal Honeywell Dolphin CT40 im Quick-Check

Honeywell Dolphin CT40 Retail 1

Für unseren Test lag uns der Honeywell Dolphin CT40 Flexrange vor. Leider keine Ladestation, aber das war kein Problem – der CT40 kann über ein standardmäßiges USB C-Kabel geladen werden. Die Akkulaufzeit selbst beträgt laut Hersteller mind. 12 Stunden, sodass das Gerät ohne Probleme über eine Schicht eingesetzt werden kann. Aufgepasst aber beim Akkuwechsel – es gibt hier keine BackUp-Funktion, Sie schalten das Gerät also im Idealfall aus. Der Akkuwechsel selbst ist vor allem anfangs durch das Scharnier recht schwergängig, auch muss die Handschlaufe vorab entfernt werden. Mit der Zeit scheint es sich aber „einzuspielen“.

Während das mobile Terminal wie ein Smartphone wirkt und bedient wird, kann es da vom Gewicht mit seinen 278 g inkl. Akku natürlich nicht mithalten. Das liegt aber auch daran, dass es für die Industrietauglichkeit entworfen wurde und entsprechend etwas mehr Masse mitbringt. Für ein MDE-Gerät liegt das Gewicht aber voll im Rahmen. Mit der Handschlaufe hat man es gut im Griff, auch wenn man Smartphones selbst nicht so sicher hält. Will man das Gerät mit Handschuhen aufnehmen, dann ist die mitgelieferte Handschlaufe allerdings zu eng. Alternativ dazu kann man den optionalen Rubber Boot oder Pistolengriff für sichereren Halt des CT40 erwerben. Das ist auch in der Hinsicht sinnvoll, dass die Oberfläche bis auf das leicht angeraute Akkufach ziemlich glatt daherkommt.

Beim Scannen zeigt das Honeywell Dolphin CT40 Flexrange seine eigentliche Stärke. Das MDE-Gerät liest 1D- und 2D-Codes, dabei sowohl sehr kleine als auch große Ausführungen, wirklich performant – auch vom PC-Display. Die Flexrange ist eine tolle Alternative, wenn die Standardrange zu kurz, aber die XLR-Range zu weit reicht. Als Lesebestätigung stehen eine visuelle Lampe als auch Ton und Vibration zur Verfügung. Ein möglicher Nachteil bei großen Händen: Die Scantasten an den Seiten lassen sich je nach Handgröße und mit der Handschlaufe leider nicht immer gut erreichen, sind aber auch nicht zwingend notwendig.

Honeywell Dolphin CT40 Retail 2

Was gibt es noch zu sagen? Zur bebilderten Dokumentation von Vorgängen ist das Honeywell Dolphin CT40 mit einer 13 MP Farbkamera mit Autofokus ausgestattet. Hervorzuheben ist weiterhin die Möglichkeit des Einsatzes im WWAN-Funk, insbesondere die LTE-Tauglichkeit. Neben dem integrierten Scanner ist via Bluetooth auch die Anbindung externer Handscanner möglich, um Daten zu erfassen. Das Full-Touch Display mit seinen 5“ und der HD-Auflösung hat überzeugt, lediglich die OnScreen-Standardtastatur wirkte recht kleinteilig. Hier lohnt es sich ggf. einen Stylus zu verwenden. Für diesen wie auch die Verwendung mit Handschuhen etc. stehen eigene Touch Screen Profile zur Verfügung. Als Betriebssystem setzt Honeywell beim CT40 auf Android. So schön die Flexibilität von Android ist – am Anfang ist aufgrund der Vielzahl an eigentlich für den Arbeitsalltag in der Regel überflüssiger Apps doch ein wenig Einrichtungsarbeit zu leisten – oder gleich ab in den Kiosk-Modus.

Das vorliegende Testgerät hat sehr gut abgeschnitten – eine beeindruckende Scanengine, die aufgrund seiner Smartphone-Ähnlichkeit in jede Hosentasche passt und damit für viele Einsatzzwecke geeignet ist. Ob das Honeywell Dolphin CT40 Ihren Anforderungen entspricht? Das können Sie nur selbst entscheiden. Gerne beraten wir Sie zu Ihren individuellen Anwendungen und stellen Ihnen gezielt Geräte vor, die Sie im täglichen Einsatz unterstützen, effizienter machen und in Ihr Gesamtsystem passen. Sprechen Sie uns an!