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Direct Part Marking in der Identifikation

Die fortschreitende Miniaturisierung in der industriellen Produktion begrenzt den verfügbaren Platz für eine automatische Identifizierung der Bauteile – Direktmarkierung kann hier Abhilfe schaffen.

Das Direct Part Marking umfasst in der industriellen Identifikation verschiedene Verfahren, um den Data-Matrix-Code direkt auf das Werkstück aufzutragen. DPM ermöglicht somit eine permanente und direkte Kennzeichnung von Komponenten oder Bauteilen. Entscheiden Sie sich für die Direktmarkierung, sparen Sie nicht nur Etiketten ein, sondern profitieren ebenso von einer erhöhten Robustheit der Kennzeichnung gegenüber äußeren Einflüssen.

Hersteller

Wählen Sie das richtige DPM-Verfahren und ernten Sie maximalen Erfolg.

Erfolgreiches Direct Part Marking steht und fällt mit dem ausgewählten Verfahren, welches ideal an die entsprechende Applikation angepasst sein sollte. Es gibt mittlerweile zahlreiche Methoden, welche unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich bringen.

Methoden und Verfahren

Bei der Direktmarkierung haben sich vier unterschiedliche Verfahren am Markt etabliert, die je nach Anwendungsfall ihre Berechtigung haben. Auswahlkriterien sollten der zu markierende Werkstoff, die Prozessflexibilität, die entstehenden Kosten, die Geschwindigkeit, der Durchsatz sowie der mögliche Grad der Automatisierung sein.

Die elektrochemischen Ätzung markiert die Oberfläche des Objekts mit Hilfe einer geringen Voltzahl von elektrischem Strom. Handelt es sich um geringe Produktionsmengen, ist die elektrochemische Ätzung ein geeignetes Verfahren.

Bei der Laserätzung hingegen ätzt ein Laser die Symbole direkt auf die Oberfläche. Das Resultat sind reine Markierungen mit einer hohen Auflösung – ideal für automatisierte Umgebungen. Dieses Verfahren bietet nicht nur die höchste Flexibilität, sondern auch eine hohe Abriebfestigkeit. Sie können so vielfältige Materialien beschriften und brauchen nur wenige Betriebsmittel.

Keine permanente Markierung erreicht das Verfahren mittels Tintenstrahl: Dafür ist der Markierungstyp sehr klein sowie punktgenau und wird direkt auf die Oberfläche gesprüht – das Ergebnis sind Markierungen mit einem sehr hohen Kontrast.

Muss die Markierung dauerhaft bestehen, ist die Nadelprägung die richtige Markierungsmethode. Diese schlagende Markierungsmethode erzeugt die Markierungen durch Tiefenänderungen auf der Oberfläche.

Vorteile
  • Dauerhaftigkeit
  • Robustheit
  • Flexibilität
  • Keine Produktpiraterie möglich
Gewölbte Flächen markieren

Folgendes sollten Sie im Zusammenhang mit der Markierung gewölbter Flächen beachten: Gemäß AS 9132 sollte der DataMatrix-Code maximal einen Bereich von 16 % des Durchmessers sowie 5 % des Umfangs eines zylindrischen Körpers einnehmen. Verwenden Sie idealerweise rechteckige Codes, da diese bei gleichem Dateninhalt eine geringere Höhe aufweisen. Entlang der Achse bleiben die Reflexionen gleich, die Ausdehung des Codes entlang selbiger stört die Lesung dementsprechend nicht.